Die Buchmesse Rheinland Pfalz findet vom 22. bis zum 24. April in Mainz statt und ein kleiner, feiner Buchverlag namens Eifelbildverlag wird vor Ort sein. Gleich drei unserer Autoren lesen auf der Buchmesse Rheinland Pfalz aus den schönsten Büchern des Landes. Wir freuen uns über Besuch!

Freitag, 22.04.2016 |  Bühne im Wintergarten | 15.00-15.30
Lesung Christian Humberg: „Sagenhaft Eifel! Das Schloss am Maaresgrund“
Abenteuer in einer fantastischen Region. Die Eifelbuchserie für Kinder und Jugendliche vom Bestsellerautor und Phantastikpreisträger 2015, Christian Humberg. Landluft war noch nie so spannend. Anschließend: Signierstunde.

Samstag, 23.04.2016 |  Bühne im Wintergarten | 12.30-13.00
Lesung Kerstin Werner „Weißt Du, wie wertvoll Du bist?“
Der kleine Fisch Friedolin lebt in der Eifel auf einem Bauernhof. Er ist grün, hat ein Knubbelnäschen mit roten Sommersprossen und Flossen, die aussehen wie Herzen. Eine berührende Kindergeschichte! Anschließend: Signierstunde.

Sonntag, 24.04.2016 |  Leseforum | 13.30-14.00
Lesung Hans Jürgen Sittig: „Honigmuscheln. Gedichte und Geschichten“
In bemerkenswerten Gedichten und Geschichten beobachtet der Autor die wichtigen Bereiche des menschlichen Lebens sowohl mit frechem schelmischem Humor als auch mit tiefer sensibler Ernsthaftigkeit. Anschließend: Signierstunde.

Link zur Buchmesse Rheinland Pfalz.

Wenn die Kirchenglocken an den Kartagen vor der Osternacht schweigen, übernehmen die Kinder und Jugendlichen der Orte deren Aufgabe. An ihrer Stelle erklingen nun Sprechgesänge mit typischen Sprüchen, die lautstark und selbstbewusst mit selbstgebauten Klappern begleitet werden. Über viele Generationen wird in der Eifel dieses Brauchtum bereits weitergetragen. So hat jedes Dorf seine je eigenen Sprüche, im je eigenen Dialekt und mit jeweils unterschiedlichen Inhalten und Sinn. So zieht man auch von Haus zu Haus und heischt Eier und Speck – wobei heute wohl mehr Süßes die Besitzer wechselt.

„Dau kréhs en Ei ôfjezochen“

Brauch ist es auch, dass diejenigen Klapperkinder, die zu einem der angesetzten Klappertouren nicht mitgehen, von den eingesammelten Eiern beim abschließenden Verteilen der Ausbeute mindestens eines abgezogen bekommen. „Du kriegst ein Ei abgezogen“ ist über diesen Brauch hinaus in der Eifel sprichwörtlich geworden.  Wenn es also heißt: „Dau kréhs en Ei ôfjezochen“, ist sicher, dass man die ein oder anderen Erwartungen der Gruppe nicht erfüllt hat.

Osterkarten mit Klapper-Sprüchen zu gestalten heißt, aus einer großen überlieferten Fülle eine kleine Auswahl zu treffen. Es mag sein, dass Sie uns ein Ei dafür abziehen, weil die Klappersprüche Ihrer Kindheit und Jugend  wahrscheinlich anders lauten und es nicht auf unsere Karten geschafft haben. Doch bewirken diese Karten vielleicht, dass Sie sich an eigene Sprüche erinnern, dass Sie sie weitergeben und dass sie an den Kartagen vor Ostern von Kindern und Jugendlichen weiterhin durch die Straßen getragen werden.

Hier geht’s zu den neuen Osterkarten:

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Die Eifeler Sprache ist ein unermüdlicher Quell unendlicher Weisheit.
Tiefsinnig. Humorvoll.

Denn: Eifeler sind Philosophen. Sie lieben die Weisheit. Über Jahrhunderte haben sie ihre Sprache kultiviert. Sie birgt ungeahnte Schätze des Wissens und offenbart zugleich das feinsinnige innere Wesen dieses zuweilen etwas spröden Menschenschlags. Bemerkenswerte Redewendungen, Sprüche und Lehrsätze wissen sie anzuwenden, wenn es gilt, ihre tiefgehende Lebenserfahrung zum Ausdruck zu bringen. Nicht selten greifen sie auf bewährte und hart am Leben geprüfte Worte ihrer Vorfahren zurück. Darüber hinaus sind sie Meister der sprachlichen Verdichtung und freuen sich im Stillen, wenn mittels eines einzigen Ausdrucks alles gesagt werden kann… Weiterlesen

Auf Einladung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel mbH kamen im Druckhaus Schneider Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studenten, Berufsanfänger, Unternehmer, Personalleiter und Chefs zusammen, um über die Potentiale der besonderen Unternehmerlandschaft der Vulkaneifel zu sprechen. Hieraus entwickelte sich ein nicht ganz alltäglicher Workshop- mit Handlungsperspektiven für die Zukunft.

„Desch kahn ma jooht brouchen!“

Über die herausragende Firmenkultur in unseren eifeler Unternehmen können wir viel Gutes berichten. Welches Bild aber vermitteln wir potentiellen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern über unsere einzigartige Lebenskultur in der Eifel? Handeln wir nach dem Motto: wir sind ein einzigartiges Unternehmen – aber in der hintersten und finstersten Eifel…? Vermitteln wir den Eindruck, hier gäbe es weder Kultur noch ein einigermaßen ansprechendes Freizeitangebot? Weiterlesen

Dieses Bilderbuch ist ein Kunstwerk, unverrückbar die Bilder und Texte, für immer in ihre Form gebracht.

liest Jacques Berndorf während der Buchvorstellung im Eifeldorf Loogh. Und Recht hat er. Dieses Buch ist ein wirkliches Kunstwerk. Meisterhaft fotografiert von dem Düsseldorfer People Fotografen Michael Jaeger, harmonisch gestaltet von Axel Schmitz und betextet von einem Erzähler von großem Format, einem alten Mann, der hier aufwuchs und Gott und die Welt kennt: Nikolaus Rätz. Jacques Berndorf und Rudolf Raetz steuerten weitere wunderbare Texpassagen hinzu und die Druckerei Tienkamp veredelte das Werk im wasserlosen Offsetdruck. Weiterlesen

Ein Vulkaneifel Luftbild von Sven Nieder / Eifelbildverlag aus
dem Kalender der Kreissparkasse Vulkaneifel 2015
Juli: Weinfelder Maar und Schalkenmehrener Maar.

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In Andernach wird gegärtnert, was das Zeug hält. Vor wenigen Jahren sind dort pfiffige Menschen dazu übergegangen, eine ungewöhnliche Idee überzeugend in die Tat umzusetzen: Brachliegende Flächen inmitten der Stadt werden nun mit Gemüse, Kräutern und Obst bepflanzt. Von den Bewohnern der Stadt selbst. Und die dort lebenden Menschen sind sogar aufgefordert, beherzt zuzugreifen, zu ernten und die reifen Erzeugnisse mit Lust und Laune zuzubereiten. So kommt wieder auf den Tisch, was für Generationen alltägliche Kost war: Kohlrabi, Bohnen, Kartoffeln und Blattsalat. Zugleich bekommen die Menschen aber auch wieder einen Bezug zu den Lebensmitteln, die sie sonst wohl eher im Supermarkt als „Produkt“ zu Gesicht bekommen. Nur hier wird auch jedes krumm gewachsene Gemüse wertgeschätzt und verwertet. Weiterlesen

Ein Vulkaneifel Luftbild von Sven Nieder / Eifelbildverlag aus
dem Kalender der Kreissparkasse Vulkaneifel 2015
Juni: Weinfelder Maar.

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Wie können wir unsere Zukunft, angesichts schwindender Ressourcen und klimatischem Wandel, selbst in die Hand nehmen?

Die Transition Town Bewegung, die ursprünglich im englischen Städtchen Totnes ihren Ausgang nahm, hat nunmehr in vielen Ländern der Welt und in über 4.000 Initiativen engagierte Mitstreiter gewonnen. Ihr einstiger Begründer Rob Hopkins fasste 2013 die Idee, die hinter dieser Bewegung steckt, in seinem Buch „The Power of just doing Stuff“ zusammen und warf zugleich einen Blick auf zahlreiche exemplarische Projekte, die erfolgreich eine jeweils besondere Vision verfolgen. Der Bielefelder Transition-Initiator Gerd Wessling übersetzte das Buch, welches zugleich als ein Leitfaden für den Start eigener Initiativen gelesen werden kann, ins Deutsche. Es erschien 2014 unter dem motivierenden Titel „Einfach. Jetzt. Machen.“ Weiterlesen

Vor einiger Zeit fiel mir beim Aufräumen eine merkwürdige, angestaubte EUROPA-Schallplatte in die Hände: Smetanas „Die Moldau“ und Schuberts „Die Unvollendete“. Merkwürdig ist diese Platte, weil sie etwas auf dem Cover zeigt, was jeden Kenner der Vulkaneifel bei näherer Betrachtung stutzig machen müsste …

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