Die Eifel ist ein besonderer Landstrich und mit nur 108 Einwohnern pro Quadratkilometern ein Eldorado für Einsiedler. Doch die Eifelbewohner sind eng mit ihrer Heimat verbunden. Der Geist ihrer Urahnen lebt in alten Traditionen, Bräuchen und sakralen Stätten weiter.

Direkt reinhören:

Als ich an einem Freitagabend in Richtung Stroheich fuhr, fiel mir die tolle Wolkenstimmung auf. Sonnenschein, dunkle Wolken und knallgrüne Wiesen bildeten einen eindrucksvollen Kontrast. Um die Aussicht besser genießen zu können, begab ich mich hinauf auf die Äcker mit Blick auf Oberehe und den Berg Döhm, der mit seiner markanten Kuppe die Land- schaft prägt. Die grüne Umgebung erinnerte mich fast an die Landschaft Irlands.

Auf dem Feld stand einsam ein altes Steinkreuz und wurde von der Sonne golden beschienen. Es hatte eine Inschrift, die meine Neugierde weckte. Die Jahreszahl 1688 war dort eingemeißelt. Ich fotografierte das Kreuz und setzte meinen Weg fort.

Wieder zu Hause angekommen, versuchte ich mit Hilfe des vergrößerten Fotos, die verwitterten Buchstaben zu entziffern. Kein leichtes Unterfangen, da- her suchte ich Hilfe für des Rätsels Lösung bei Alois Mayer, Heimathistoriker und ehemaliger Schulleiter des Förderzentrums Daun. Er schloss sogleich aus, dass dieses Kreuz ein Hagelkreuz oder Pestkreuz sei. Stattdessen stellte Mayer die Vermutung an, dass es vielmehr an einen Verstorbenen namens Wormerich erinnern soll. Das gleichnamige Dorf Wormerich existiert heute jedoch nicht mehr. […]

Hier kann man in das zweite ENDLICH EIFEL Bugazin® schon mal reinhören. Regine Brühls spannende Spurensuche „Das Rätsel um die Toten von Stroheich“ – gelesen von Anne Fink (www.annefink.com).

Viel Spaß beim kostenlosen Hörgenuss!

Band 2 der ENDLICH EIFEL Bugazin®-Reihe erscheint Ende September 2020 – jetzt schon vorbestellen!
https://www.endlicheifel-bugazin.de/

»Wir sind hier«: das Lebensgefühl der jungen Vulkaneifler

Wie fühlt es sich an, in der Vulkaneifel aufzuwachsen? Acht junge Autor*innen aus der Region haben ihr Lebensgefühl literarisch in Worte gefasst. Ihre Texte erscheinen nun im Dauner Eifelbildverlag in einer einzigartigen Anthologie mit dem Titel Wir sind hier – Junge Stimmen aus der Vulkaneifel. Herausgeberin ist die renommierte Schriftstellerin Hanna Jansen.

Zusammengekommen sind die jungen Stimmen durch das Projekt »Junge Talente schreiben«, das es Kindern und Jugendlichen im Raum Trier ermöglicht, unter Anleitung professioneller Autorinnen ihre Schreibambitionen und -talente zur Geltung zu bringen und weiterzuentwickeln. Die preisgekrönte Autorin Hanna Jansen, die selbst in der Vulkaneifel lebt, hat das Projekt nach Daun gebracht und sich fast ein Jahr lang einmal im Monat mit den jungen Teilnehmerinnen zu einer Schreibwerkstatt getroffen. Initiiert wurde das Projekt durch den Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Rheinland-Pfalz und in Luxemburg e. V. und unterstützt von der Nikolaus Koch Stiftung.

Autor*innen des Buches Wir sind Hier: Junge Stimmen in der Vulkaneifel.  Hanna Jansen (Herausgeberin), Isabel Schmitz, Malte Blümke (Vorsitzender Friedrich-Bödecker Kreis im Land Rheinland-Pfalz und in Luxemburg e.V.), Janek Kalcik,  Raja Baumann, Lilian Hahm, Chayenne Falkenberg, Anna-Lisa Weber, Emilia Krenciszek
Autor*innen des Buches Wir sind Hier: Junge Stimmen in der Vulkaneifel. Hanna Jansen (Herausgeberin), Isabel Schmitz, Malte Blümke (Vorsitzender Friedrich-Bödecker Kreis im Land Rheinland-Pfalz und in Luxemburg e.V.), Janek Kalcik, Raja Baumann, Lilian Hahm, Chayenne Falkenberg, Anna-Lisa Weber, Emilia Krenciszek

Die daraus entstandenen Gedichte, Kurzgeschichten, Gedankenskizzen und ja, auch satirischen und kritischen Texte über das Leben auf dem Land wurden nun zu einer abwechlsungsreichen Textsammlung zusammengefasst. Die jungen Schreibtalente sind zwischen 14 und 18 Jahren alt und haben gemeinsam, dass sie so ganz anders aufwachsen als die Mehrheit ihrer Altersgenoss*innen. Sie erzählen von der mystischen Schönheit und unfassbaren Weite der Landschaft, von den Eigenheiten des Dorflebens, von Zauberhaftem und Alltäglichem. Aus ihren Texten sprechen sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen des Lebens jenseits der großen Städte.

Wir sind hier ist ein außergewöhnliches Buch, in dem Stimmen zu Wort kommen, die sonst im öffentlichen Leben der Vulkaneifel nicht so offensiv in Erscheinung treten. Junge Menschen aus der Region werden sich in so manchem Lyrik- oder Prosastück wiederfinden, und allen anderen Lesern bietet die kurzweilige Anthologie in ihrem literarischen Facettenreichtum eine frische Perspektive auf das Leben in der Vulkaneifel.

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Hanna Jansen (Hsg.)
Wir sind hier
Junge Stimmen aus der Vulkaneifel

Eifelbildverlag, 2020
112 Seiten | 13,5 x 21 cm | Softcover
9,90 €
ISBN 978-3-946328-69-8

Die Herausgeberin:

Hanna Jansen wurde 1946 in Diepholz geboren und wuchs in Osnabrück auf, wo sie später auch studierte. Sie war lange Jahre im Schuldienst und in der Lehrerfortbildung tätig und leitete verschiedene Schreibwerkstätten, u. a. für den Museumsdienst Köln.
Ihren Durchbruch als international beachtete Kinder- und Jugendbuchautorin hatte sie 2002 mit dem Roman Über tausend Hügel wandere ich mit dir, der in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Buxtehuder Bullen für das beste deutschsprachige Jugendbuch sowie mit der Goldmedaille des Independent Publisher Book Award in den USA.
Heute lebt Hanna Jansen mit ihrem jüngsten Sohn und ihrem Mann auf einem Bauernhof in der Vulkaneifel.
hannajansen.de

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Eifeler Flüsse


Die Eifel ist ein Wasserland. Westwinde vom Atlantik wringen beharrlich ihre mitgeführten Wolken an den Hügeln und Bergen aus. Die Ardennen und Eifelhöhen bilden für sie den ersten nennenswerten Widerstand. Eifelwetter ist ohne Regen nicht denkbar. Manch Eifeler ist mit allen Wassern gewaschen. Wasser fließt seit jeher hier so reichlich, dass frühe Chronisten und Vermesser der Welt von diesem Fleckchen Land gar behaupten: »Von den Astrologis wird es Cloaca Planetarum genennet, weil der himmel allda meistens voller Wolcken und Regen hängt« (1) – als strömten alle Wasser der Welt hinab in die Täler. Maare, Moore, Dreese, Quellen, Bäche, Flüsse, einzigartig ist die Eifel auch dank ihres Wassers. Der Geruch eines Herbstwaldes nach langem Regen steigt hier anders als irgendwo sonst in die Nase. Der Klang des Gurgelns und Sprudelns der vielen Dreese ist in seinem Variationenreichtum einzigartig. Und Menschen auch weit jenseits der Eifel kennen den Geschmack eifeler Mineralwässer.
 Das Reizvollste mag jedoch sein, dem Weg des Wassers zu folgen. Den Verlauf der Bäche und Flüsse begleiten die schönsten Wege im Herzen Europas, durch Wälder und Schluchten, vorbei an unzähligen Mühlen und sagenumwobenen Orten: »Vom Wasser haben wir’s gelernt«, das Wandern …

Sven Nieder in der Kyll
Dr. Tim Becker im Üßbach

Fotografie, Text, Ton.



Sven Nieder geht der Natur der Vulkaneifel mit all ihren Facetten gerne auf den Grund. Seine Fotografien zeigen den besonderen Augenblick, in welchem Licht und Natur für ihn das tiefe Gefühl widerspiegeln: „Das ist Eifel“. Dr. Tim Becker horcht, wann immer es möglich ist, mit Leidenschaft in die Klangwelt seiner Heimat hinein. Für die Arbeit am Kalender 2020 der Kreissparkasse Vulkaneifel entwickelten beide die Idee, Fotografie und Klangaufnahmen in einem künstlerischen Konzept zusammenzubringen. Nicht in der zeitgleichen Verbindung von Bild und Ton, sondern aus der je eigenen Perspektive des Fotografen und des Musikwissenschaftlers. Hierzu stellten sie sich über ein Jahr hinweg, meist unabhängig voneinander und zu unterschiedlichen Zeiten, in die Flüsse und Bäche der Vulkaneifel, blickten und horchten. Mit dem Auge und Ohr dicht über der fließenden, gurgelnden und strudelnden Wasseroberfläche.


Die Klänge sind abrufbar unter: http://denkunternehmung.de/podcast-2.

Die Fotografie und der Text entstammen dem Eifelkalender „Flüsse der Vulkaneifel 2020“ der Kreissparkasse Vulkaneifel.

Fotografie: © Sven Nieder | Text / Ton© Dr. Tim Becker

1) Antoine Augustin Bruzen de La Martinière: Historisch-politisch-geographischer Atlas der gantzen Welt, Leipzig 1749, Sp. 1015.



Da freuen wir uns! Unser Bücher sind schon mehrfach ausgezeichet und jetzt sind wir insgesamt offiziell ein ausgezeichneter Verlag. Der Eifel Award steht im Regal.

Der Dauner Verlag Kraterleuchten GmbH wurde am 6. November in einer feierlichen Preisverleihung in Mayen mit dem Eifel Award 2019 ausgezeichnet. In diesem Jahr suchte die Zukunftsinitiative Eifel zur Vergabe der begehrten Trophäe gezielt nach besonders innovativen Startup-Unternehmen aus der Eifel. Mit der Auszeichnung wird das Engagement von Unternehmen in der Eifel gefördert und Mut gemacht für eine Wirtschaftskultur von Innovation und Nachhaltigkeit. Das ausgezeichnete Unternehmen steht als junger Verlag für etablierte Buchkultur und die innovative Nutzung des Standorts Eifel durch Vernetzung und agiles Projektmanagement mit Partnern in ganz Europa. Dabei macht insbesondere die Marke Eifelbildverlag, die für ein regional verwurzeltes Programm aus Sach- und Kinderbüchern sowie hochwertigen Bildbänden steht, das überregional agierende Unternehmen zu einem beherzten Eifelbotschafter.

Eifel Award 2019 an den Eifelbildverlag / Kraterleuchten GmbH
Der Eifel Award 2019 wurde in Mayen an die Kraterleuchten GmbH / Eifelbildverlag verliehen.

»Unser Wunsch ist es, die Eifel überregional in die Herzen der Menschen zu bringen«, fasst Geschäftsführer Sven Nieder die Arbeit seines jungen Verlags zusammen. Und eine Sache freut ihn besonders: »Der Eifel Award bleibt in der Familie.« Im Jahr 2016 war sein Vater Hans Nieder mit der Auszeichnung für die überregionale Strahlkraft der Dauner Fototage und für sein besonderes persönliches Engagement geehrt worden. Er war zudem an der Gründung des Eifelbildverlags beteiligt, der heute als Marke der Kraterleuchten GmbH deutschlandweit Beachtung findet.

Die Kraterleuchten GmbH beheimatet die Verlage Eifelbildverlag, Regionalia Verlag, Edition Bildperlen und legenda Q, in denen ein breit gefächertes Spektrum von Büchern mit regionalem Bezug bis hin zu international relevanten und preisgekrönten Bildbänden und Sachbüchern zu philosophischen Themen in veredelter Form publiziert wird. Aktuell zählt das Programm des Verlagshauses über 200 lieferbare Titel, von denen sich einige als Bestseller bereits mehrere hunderttausend Mal verkauft haben.

Unheimliche Diebstähle, sagenhafte Geheimnisse … Knapp 200 Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen aus Prüm und Niederprüm erlebten am Donnerstag, dem 24. Oktober 2019, einen ganz besonderen Unterricht in Heimatkunde in der St.-Salvator-Basilika Prüm. Denn Bestsellerautor Christian Humberg (43) war gekommen, um den Roman „Das Phantom von Prüm“ am Originalschauplatz vorzustellen. Es handelte sich dabei um Band 6 seiner erfolgreichen Jugendbuchserie SAGENHAFT EIFEL! Die Autorenlesung – eine Kooperation des Eifelbildverlags mit Verbandsgemeinde Prüm und dem Naturpark Nordeifel e.V. – fand um 10 Uhr vormittags statt. Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen und Stadtbürgermeister Johannes Reuschen richteten kurze Grußworte ans junge Publikum, und Eifelbild-Verleger Sven Nieder stellte den Autor vor. Dann ging das Abenteuer auch schon los: Christian Humberg, der aus Birresborn stammt und inzwischen sogar in Hollywoods Auftrag Geschichten für Helden wie Hicks & Ohnezahn, Wickie und Captain Kirk verfasst, präsentierte seinen spannenden Roman anhand zweier ausgewählter Szenen, die er mit schauspielerischem Geschick lebendig werden ließ. Im Anschluss beantwortete er geduldig die Fragen seines jungen und interessierten Publikums. Zu guter Letzt konnten die Gäste das Buch käuflich erwerben und es sich gleich signieren lassen.

Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen stellt das neue Buch »Sagenhaft Eifel! – Das Phantom von Prüm« vor
Stadtbürgermeister Johannes Reuschen freut sich über ein Buch das in seiner Stadt Prüm spielt.


In „Das Phantom von Prüm“ wird die grenznahe Eifelmetropole von einer rätselhaften Diebesserie heimgesucht. Als dabei sogar der legendäre Pfeil des Ritters Nidhard, seit Jahrhunderten der Glücksbringer Prüms, gestohlen wird, greifen die kindlichen Helden der Serie SAGENHAFT EIFEL! ein. Unterstützt werden die Zwillinge Lena und Elias Schäfer dabei selbstredend wieder von ihrem besten Freund, dem ebenso listigen wie lustigen Vulkanteufelchen Pikrit. Ihr neuer Fall führt das Trio neben Prüm auch in die Bergwerksstollen von Bleialf.
„Mit SAGENHAFT EIFEL! möchte ich die alten Geschichten unserer Heimat wieder ein bisschen in Erinnerung rufen“, so der hauptberufliche Autor, der 2015 bereits mit dem renommierten Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet wurde und in diesem Jahr mit der Eifel-Serie ebenfalls dafür nominiert ist. „Damit auch die Kinder von heute sehen, in welcher phantastischen Region sie leben. In der legendenreichen Eifel spielt der Herr der Ringe ja gewissermaßen gleich um die Ecke.“
Humberg bietet zu diesem Zweck auch Autorenbesuche und Schreibworkshops in Schulen und Bibliotheken an. Interessierte Veranstalter aus der Region können unter www.christian-humberg.de/kontakt gern einen Wunschtermin vereinbaren.
Erschienen ist „Das Phantom von Prüm“ im Eifelbildverlag Daun – als illustriertes Hardcover und als ungekürzte Lesung auf zwei CDs. Der neue Roman und alle anderen Teile der Reihe sind überall im Buchhandel erhältlich. Weitere Bände sind in Vorbereitung.

Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen, Autor Christian Humberg, Geschäftsführerin des Naturpark Nordeifel e.V. Anne Derks und Stadtbürgermeister Johannes Reuschen.

„Bonn. Einzigartig“: Autor Detlev Arens las im Kreuzgang des Bonner Münsters

„Bonn. Einzigartig“ an einem einzigartigen Ort: Der Kreuzgang des Bonner Münsters liegt im Herzen der Stadt und ist doch eine Oase der Ruhe mit grandioser Atmosphäre. Keine Frage, dieser Kreuzgang bot die ideale Umgebung für eine Lesung aus „Bonn. Einzigartig“. Entsprechend groß war der Zuspruch, leider konnten nicht alle Interessenten Einlass finden. Unter Aufbietung aller Sitzgelegenheiten lauschten 130 Zuhörer dem launigen Vortrag des Autors. Und beim Signieren seines Buchs bekam er oft zu hören, wie originell er die Stadt präsentiert und wie viel „unbekanntes Bonn“ er aufgespürt hatte. Veranstaltungsfotos: Günter Hauser.

Der promovierte Germanist Arens erkundet auf 272 Seiten im handlichen Format für den Leser die Stadt, die sogleich an Beethoven, Hofgarten und Wäscherinnen denken lässt. Und er zeigt auch ihre großen Umbrüche: Da ist die Konversion vom kurfürstlichen Residenzschloss zur Preußischen Universität und natürlich die von der Bundeshaupt- zur UN-Stadt. Von der Geschichte der Stadt schlägt Arens eine Brücke in die Gegenwart, in der Bonn zwar eine Museumsmeile hat, aber mitnichten ein Museum ist.
Arens selbst ist als Familienvater zum Bonner geworden. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher und Rundfunkbeiträge und betrachtet als sein Metier den Brückenschlag zwischen Natur und Kultur, zu dem gerade Bonn und ihre nächste Umgebung viel Gelegenheit bieten. Bonn. Einzigartig ist im Eifelbildverlag mit Sitz in Daun erschienen und für16,90 € in jeder gut sortierten Buchhandlung erhältlich.

Bonn. Einzigartig
Detlev Arens
272 Seiten, durchgehend vierfarbig
13,5 x 20,5 cm | Broschur
16,90 €
ISBN 978-3-946328-46-9

-> Direkter Download der Eifelbildverlag Vorschau Herbst 2019

Out of the Box? Ist das nicht Englisch? Und spricht man in der Eifel nicht eigentlich Französisch? Trottwa, Kulang, Paraplü …? Das stimmt. Aber wir versuchen eben, wie Laali gerne sagt, jeden Tag ein bisschen aus unserer Komfortzone herauszutreten. Und dafür ist dieser Verlag nun wirklich die ideale Umgebung, hatten doch die wenigsten von uns Erfahrung im Verlagswesen, bevor sie sich auf das Abenteuer eingelassen haben. Wir wissen nicht, was uns zu einem »richtigen« Verlag macht, aber wir arbeiten jeden Tag daran, ein guter Verlag zu sein, für Sie, liebe Händler*innen, liebe Leser*innen, liebe Autor*innen.

Bruno Hof, Gunnar Kusber, Stefanie, Häb, Laali Lyberth, Evelyne Dubosson, Bkjörn Pollmeyer, Tim Becker, Thomas Probst, Sven Nieder

Fantasy Im Eifel-Gepäck

Was haben wir nun für Sie im Gepäck? Auf diesen Herbst dürfen sich besonders die Fans unserer beliebten Serien freuen. Fantasy-Genie Christian Humberg legt den nunmehr sechsten Band seiner erfolgreichen Serie Sagenhaft Eifel! vor: diesmal taucht das Internat Krähenfels in Prüm auf, denn in der Stadt mit der geheimnisumwobenen Basilika geht ein Phantom um. Und auch Kerstin Werner, unsere liebste Herzöffnerin, war fleißig. Im vierten Band über jedermanns Lieblingsfisch Friedolin lernt der tapfere Tümpelbewohner, wie wichtig es ist, dass wir auf unsere Umwelt achtgeben … Außerdem: letztes Jahr war er noch unser hoffnungsvoller Debütautor, dieses Jahr legt er schon mit einem Winterabenteu- er nach. Die Rede ist von Pit Schäfer, der nach dem erfolgreichen ersten Buch über Paulinchen Geranie dem munteren Pflänzchen einen Schal umlegt und es im zweiten Band auf eine hals-, nein zweigbreche- rische Schlittenfahrt schickt.

Übrigens lässt sich kaum mehr leugnen, dass das, was vor wenigen Jahren mit einem einzigen Titel im Programm begann, inzwischen zu einem ausgewachsenen Verlag geworden ist. Untrügliches Zeichen: Wir haben eine richtige Backlist. Obwohl wir sie eigentlich gar nicht so nennen wollen. Sagen wir, wir haben jetzt viele Bücher, die vor denen erschienen sind, die in diesem Herbst neu erscheinen. Und das heißt nun wirklich nicht, dass Sie nicht beim Stöbern in unseren hochwertigen Bildbänden oder in unserer (eigens für die Backlist-Präsentation so genannten) Rubrik Kunst & Poesie das ideale Weih- nachtsgeschenk finden.

Und jetzt, raus aus der Kiste dieser Begrüßungsseite und rein in die Vorfreude auf den Herbst 2019!

Ihr Sven Nieder & Team

-> Direkter Download der Eifelbildverlag Vorschau Herbst 2019

Der von Sven Nieder fotografierte und von Dr. Tim Becker betextete Bildkalender der Kreissparkasse Vulkaneifel beschäftigt sich 2019 mit einem zeitlosen Thema: Dreese in der Vulkaneifel.

Wenn es etwas typisch Eiflerisches gibt, das weitgehend unverwechselbar für eine ganze Region steht, dann sind es die Wässer aus den Dreesen. über 50 natürliche Sauerbrunnen, Dreese, Mineralquellen gibt es im Landkreis Vulkaneifel. Viele von ihnen bekannt, einige kartographiert und dokumentiert und einige nur wenigen Menschen geläufig. Sie liegen allesamt in der Nähe zu Bachläufen und markieren besondere Orte, die es lohnt, sie aufzusuchen, an ihnen zu verweilen und den unmittelbaren Geschmack der Vulkaneifel zu erfahren.

Der besondere Geschmack

Jedes Kind erinnert sich an den besonderen Geschmack dieser Quellen und sucht ihn andernorts meist vergebens. Mit jedem Schluck scheinen sodann heimatliche Gefühle auf. Zugleich bilden sie Orte einer besonderen Beziehung der Eifeler zur Natur. Ob gefasst oder ungefasst, ob aus Stahl- röhrchen fließend oder zu schöpfen aus dem Boden: Hier wird das Wasser auf magische Weise in Szene gesetzt. Und: jeder Drees hat seinen eigenen Klang: Sprudelnd, plätschernd, knisternd, eruptiv, leise und laut. Und doch sind diese Orte in ihrer Vielfalt nur wenigen Menschen vertraut. So mag dieser Kalender Ansporn sein, sich mit dem Becher auf den Weg zu ihnen zu machen und die Vielfalt zu erleben, hören und schmecken.

Monat für Monat können Sie in diesem Blog zu den Dreesen der Vulkaneifel reisen. Noch empfehlenswerter ist es, die Dreese ein mal selbst zu besuchen. Der Dauner Dreeswanderweg ist ein guter Start.

Die Fotografie und der Text entstammen dem Eifelkalender „Dreese in der Vulkaneifel 2019“ der Kreissparkasse Vulkaneifel.
Fotografie: © Sven Nieder | Text © Dr. Tim Becker

Eifel Verlag Programm Eifelbildverlag

Verleger Sven Nieder erzählt gerne davon, wie er vor fünf Jahren mit Laali Lyberth auf der Eifeler Buchmesse in Nettersheim stand – mit genau einem Buch, dem Himmel über der Vulkaneifel.
Mit einem Buch! Und jetzt schauen Sie mal, wie dick diese Vorschau ist. Zugegeben, wir haben auch die Backlist mit reingepackt, aber von einem Titel (inkl. Backlist) vor fünf Jahren zu einer Novitätenvorschau diesen Formats, da kann man sagen, in den letzten Jahren ist einiges passiert.
Erst gesellte sich 2017 die Edition Bildperlen dazu, die für hoch­wertige Fotokunstbücher steht. Dann haben wir Mitte 2018 den Regionalia Verlag übernommen, der vielen als Verlag mit einem reichhaltigen Programm aus regionalen Sachbüchern ein Begriff sein dürfte. Und das Haus, in dem nun Eifelbildverlag, Regionalia Verlag und die Edition Bildperlen zu Hause sind, haben wir Kraterleuchten GmbH genannt. Kraterleuchten? Selbstverständlich: Auch, wenn wir uns schon mal regional über den Rand der Eifel hinausbewegen, leuchten in uns immer die Krater unserer Heimat.

Eifel Verlag Programm Eifelbildverlag

So, und jetzt wollen wir mal, um dem Format gerecht zu werden, vorschauen. Eddi Meier porträtiert meisterhaft die Berge der Vulkaneifel, nicht nur um ihnen ein Denkmal zu setzen, sondern auch, um vor ihrem drohenden Verschwinden zu warnen. Auf einen schaurigen Streifzug durch das Hohe Venn nehmen Josef Gaspers und Hubert vom Venn Sie mit. Oder möchten Sie gleich mit Achim Konejung in die Eifeler Unterwelten abtauchen? Das und mehr entdecken Sie in unserer Programmvorschau für das Frühjahr 2019.
Oh, hat hier jemand Frühjahr gesagt? Genau, lassen Sie uns nach draußen gehen – zum Beispiel zu einer mehrtägigen Wanderung auf dem Lieserpfad mit dem Lieserpfad Wanderführer. Auch für die kleineren Eifelentdecker finden Sie in Entdecke deine Eifel einen dankbaren Wanderführer. Und spannende Lesestunden verspricht wie immer Christian Humberg mit dem neusten Band von Sagenhaft Eifel, auf den Sie sich im Juni freuen können.

Also, auf gut Eiflerisch: Su e schie Programm hatten mir zelèbdesdaachs noch net! (Zum Glück darf man den Satz nach alter Eifeler Tradition jährlich mit unveränderter Inbrunst wiederholen.)

Ein Heiligenhäuschen aus eifeler Krotzen bei Daun

Auf dem Rücken des erloschenen Vulkans Firmerich, an der alten Straße zwischen Daun und Darscheid gelegen, steht ein Heiligenhäuschen, welches nach dem Zweiten Weltkrieg aus vulkanischem Gestein gemauert wurde. Es soll infolge eines Gelübdes von einem Boverather Bewohner errichtet worden sein, der hoffte, heil aus dem Krieg wieder zu seiner Familie heimzukehren.

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