MAF Räderscheidt Die Küsse der Farben

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Unendlich faszinierend ist der Zauber der Malerei
Die Künstler entfesseln und lenken die Magie, den Pinsel als Zauberstab, ihre Pigmente als Zauberpulver
Maf Räderscheidt, Malerin, hat schon als Kind den Geruch der Ölfarben geschmeckt und lieben gelernt. In „Die Küsse der Farben“ lädt sie den Leser in ihre Werkstatt ein und zeigt, worauf es im Atelier wirklich ankommt – die hemmungslose Hingabe an die Kunst.

Artikelnummer: 978-3-946328-24-7 Kategorien: ,

Beschreibung

Die Küsse der Farben
MAF Räderscheidt
Einleitung: Stephan Everling

Gebundene Ausgabe
192 Seiten auf feinem MunkenCreme
ISBN: 978-3-946328-24-7

Über die Künstlerin MAF Räderscheidt:

Maf Räderscheidt, geboren 1952 in Augsburg, Sternzeichen Zwilling
Studium an der FH Köln (Malerei, freie Grafik, Kunstgeschichte), Meisterschülerin bei Frau Prof. Kohlscheen-Richter, 1980-1984 Dozentin für Freihandzeichnen an der FH Köln (Malerei, freie Grafik, Studienaufenthalte in Italien, Portugal, Kanada.
Werke in privaten und öffentlichen Sammlungen (u.a. Backnang Archiv, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg)
Mehrere Kunstpreise und Stipendien

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Aus dem Buch.

Prolog:

Ein Licht –
Eine Farbe –
Ein Pinsel –

Es braucht so wenig, um sich auf das Abenteuer Malerei einzulassen. Eine Welt entstehen zu lassen, die den Zauber des Ungesagten trägt und die Magie des Unbewussten. Gedanken Gestalt zu geben, die sich von den Höhen des Geistes in die Abgründe der Seele stürzen, die loben, herzen, schmeicheln, um im nächsten Moment unnachgiebig zu verletzen. Dinge zu sagen, die nicht gesagt werden dürfen. Wege zu zeigen, die nie begangen wurden. Es gibt Menschen, die machen keine Kunst, die sind Kunst. Maf Räderscheidt ist so eine. Was sie in die Hand nimmt, wird einzigartig, wird Kunst. Einen Schrank mit einem Exzenterschleifer von der Farbe befreien? Stattdessen entsteht ein Paar, das durch die Nebel der englischen Moore tanzt. Ein Bild mit der Post versenden? Mitunter hängen die überraschten Adressaten die gerahmte Verpackung neben das neu erworbene Gemälde, so außergewöhnlich ist sie. Und das alles ist keine Attitüde, es ist echt, es ist authentisch. Es ist gelebte Realität im Alltag, wie ich oft und mit nie enden wollender Faszination erlebe. Es ist Konsequenz in Stil und Wahrnehmung und hat nichts mit der so oft künstlich zelebrierten »Kreativität« zu tun. Es ist ihr Leben, jederzeit und immer. Es dürfte kaum ein künstlerisches Genre geben, in dem Maf Räderscheidt nicht ihre Klasse bewiesen hat – Radierung, Videos, Performances, Skulpturen, Installationen, Aquarell. Hier beweist sie die gleiche Souveränität wie ein Musiker, der ohne jahrelange Übung jedes Instrument zu spielen vermag.

In ihrer Vita weist sie eine Vielzahl von Einzel- und Gruppenausstellungen aus. Die Selbstverständlichkeit, mit der sich Maf Räderscheidt auf der Feld der Bildenden Kunst bewegt, wurde ihr in die Wiege gelegt. Die Geschichte ihrer Großeltern, des Künstlerpaares Marta Hegemann und Anton Räderscheidt, ist oft beschrieben worden. Es waren die Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieg. Dadaismus, Surrealismus und Neue Sachlichkeit veränderten die Sichtweise der durch die Kriegsschrecken traumatisierten Generation. Auch die politischen Auseinandersetzungen in den Zwanziger Jahren prägten prägten die Bilder der jungen Künstler in Köln. Wilde Künstlerparties am Hildeboldplatz, die Armut und die Freiheit des Daseins in der Freien Kunst lebten auf in den Erzählungen des Sohnes Johann, Mafs Vater. Eine solche Familiengeschichte ist Bürde und Geschenk gleichermaßen. Maf Räderscheidt nutzte sie als Starthilfe in ein Leben, in dem die Bildende Kunst und soziales wie politisches Engagement eine Einheit bilden. Auch dort verwischen sich die Grenzen. Tierschutz, Flüchtlingshilfe, Umweltschutz, Behinderte, Senioren und Kinder haben einen vergleichbaren Stellenwert für sie. Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen wecken ihren Kampfgeist. Ihr Studium an den Kölner Werkschulen in den Siebziger Jahren schloss Maf Räderscheidt mit dem Titel einer Meisterschülerin ab. Die ersten Ausstellungen waren kleinformatigen Radierungen gewidmet. Ihnen folgten großformatige Schwarz-Weiß-Zeichnungen, Arbeiten mit Pigmenten und, etwa seit der Jahrtausendwende, die altehrwürdige Ölmalerei. Wer allerdings ihr Oeuvre über die Jahrzehnte verfolgt, wird eine überraschende Einheit in ihrer gurativen Bildsprache von der ersten Graphik über die Skulpturen bis zu den aktuellen Arbeiten entdecken. Natürlich kostet diese Unabhängigkeit ihren Preis. Doch für Maf Räderscheidt ist die Freiheit ein Wert an sich. Denn »Nichts als die Malerei« ist für sie mehr als eine schicke Postkartenphrase. Und so begibt sie sich auch nach 50 Jahren im Atelier immer noch tagtäglich mit nie endender Freude auf den Tanzboden ihres Kunstschaffens. Denn Malerei, so sagt sie und so lebt sie es, ist der Tanz des Pinsels mit dem Licht. Stephan Everling

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