In Andernach wird gegärtnert, was das Zeug hält. Vor wenigen Jahren sind dort pfiffige Menschen dazu übergegangen, eine ungewöhnliche Idee überzeugend in die Tat umzusetzen: Brachliegende Flächen inmitten der Stadt werden nun mit Gemüse, Kräutern und Obst bepflanzt. Von den Bewohnern der Stadt selbst. Und die dort lebenden Menschen sind sogar aufgefordert, beherzt zuzugreifen, zu ernten und die reifen Erzeugnisse mit Lust und Laune zuzubereiten. So kommt wieder auf den Tisch, was für Generationen alltägliche Kost war: Kohlrabi, Bohnen, Kartoffeln und Blattsalat. Zugleich bekommen die Menschen aber auch wieder einen Bezug zu den Lebensmitteln, die sie sonst wohl eher im Supermarkt als „Produkt“ zu Gesicht bekommen. Nur hier wird auch jedes krumm gewachsene Gemüse wertgeschätzt und verwertet. Weiterlesen

Wie können wir unsere Zukunft, angesichts schwindender Ressourcen und klimatischem Wandel, selbst in die Hand nehmen?

Die Transition Town Bewegung, die ursprünglich im englischen Städtchen Totnes ihren Ausgang nahm, hat nunmehr in vielen Ländern der Welt und in über 4.000 Initiativen engagierte Mitstreiter gewonnen. Ihr einstiger Begründer Rob Hopkins fasste 2013 die Idee, die hinter dieser Bewegung steckt, in seinem Buch „The Power of just doing Stuff“ zusammen und warf zugleich einen Blick auf zahlreiche exemplarische Projekte, die erfolgreich eine jeweils besondere Vision verfolgen. Der Bielefelder Transition-Initiator Gerd Wessling übersetzte das Buch, welches zugleich als ein Leitfaden für den Start eigener Initiativen gelesen werden kann, ins Deutsche. Es erschien 2014 unter dem motivierenden Titel „Einfach. Jetzt. Machen.“ Weiterlesen