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Eifel Award: Ausgezeichnet! Der Eifelbildverlag wird geehrt.

Da freuen wir uns! Unser Bücher sind schon mehrfach ausgezeichet und jetzt sind wir insgesamt offiziell ein ausgezeichneter Verlag. Der Eifel Award steht im Regal.

Der Dauner Verlag Kraterleuchten GmbH wurde am 6. November in einer feierlichen Preisverleihung in Mayen mit dem Eifel Award 2019 ausgezeichnet. In diesem Jahr suchte die Zukunftsinitiative Eifel zur Vergabe der begehrten Trophäe gezielt nach besonders innovativen Startup-Unternehmen aus der Eifel. Mit der Auszeichnung wird das Engagement von Unternehmen in der Eifel gefördert und Mut gemacht für eine Wirtschaftskultur von Innovation und Nachhaltigkeit. Das ausgezeichnete Unternehmen steht als junger Verlag für etablierte Buchkultur und die innovative Nutzung des Standorts Eifel durch Vernetzung und agiles Projektmanagement mit Partnern in ganz Europa. Dabei macht insbesondere die Marke Eifelbildverlag, die für ein regional verwurzeltes Programm aus Sach- und Kinderbüchern sowie hochwertigen Bildbänden steht, das überregional agierende Unternehmen zu einem beherzten Eifelbotschafter.

Eifel Award 2019 an den Eifelbildverlag / Kraterleuchten GmbH
Der Eifel Award 2019 wurde in Mayen an die Kraterleuchten GmbH / Eifelbildverlag verliehen.

»Unser Wunsch ist es, die Eifel überregional in die Herzen der Menschen zu bringen«, fasst Geschäftsführer Sven Nieder die Arbeit seines jungen Verlags zusammen. Und eine Sache freut ihn besonders: »Der Eifel Award bleibt in der Familie.« Im Jahr 2016 war sein Vater Hans Nieder mit der Auszeichnung für die überregionale Strahlkraft der Dauner Fototage und für sein besonderes persönliches Engagement geehrt worden. Er war zudem an der Gründung des Eifelbildverlags beteiligt, der heute als Marke der Kraterleuchten GmbH deutschlandweit Beachtung findet.

Die Kraterleuchten GmbH beheimatet die Verlage Eifelbildverlag, Regionalia Verlag, Edition Bildperlen und legenda Q, in denen ein breit gefächertes Spektrum von Büchern mit regionalem Bezug bis hin zu international relevanten und preisgekrönten Bildbänden und Sachbüchern zu philosophischen Themen in veredelter Form publiziert wird. Aktuell zählt das Programm des Verlagshauses über 200 lieferbare Titel, von denen sich einige als Bestseller bereits mehrere hunderttausend Mal verkauft haben.

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Bonn. Einzigartig – Lesung an einem einzigartigen Ort

„Bonn. Einzigartig“: Autor Detlev Arens las im Kreuzgang des Bonner Münsters

„Bonn. Einzigartig“ an einem einzigartigen Ort: Der Kreuzgang des Bonner Münsters liegt im Herzen der Stadt und ist doch eine Oase der Ruhe mit grandioser Atmosphäre. Keine Frage, dieser Kreuzgang bot die ideale Umgebung für eine Lesung aus „Bonn. Einzigartig“. Entsprechend groß war der Zuspruch, leider konnten nicht alle Interessenten Einlass finden. Unter Aufbietung aller Sitzgelegenheiten lauschten 130 Zuhörer dem launigen Vortrag des Autors. Und beim Signieren seines Buchs bekam er oft zu hören, wie originell er die Stadt präsentiert und wie viel „unbekanntes Bonn“ er aufgespürt hatte. Veranstaltungsfotos: Günter Hauser.

Der promovierte Germanist Arens erkundet auf 272 Seiten im handlichen Format für den Leser die Stadt, die sogleich an Beethoven, Hofgarten und Wäscherinnen denken lässt. Und er zeigt auch ihre großen Umbrüche: Da ist die Konversion vom kurfürstlichen Residenzschloss zur Preußischen Universität und natürlich die von der Bundeshaupt- zur UN-Stadt. Von der Geschichte der Stadt schlägt Arens eine Brücke in die Gegenwart, in der Bonn zwar eine Museumsmeile hat, aber mitnichten ein Museum ist.
Arens selbst ist als Familienvater zum Bonner geworden. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher und Rundfunkbeiträge und betrachtet als sein Metier den Brückenschlag zwischen Natur und Kultur, zu dem gerade Bonn und ihre nächste Umgebung viel Gelegenheit bieten. Bonn. Einzigartig ist im Eifelbildverlag mit Sitz in Daun erschienen und für16,90 € in jeder gut sortierten Buchhandlung erhältlich.

Bonn. Einzigartig
Detlev Arens
272 Seiten, durchgehend vierfarbig
13,5 x 20,5 cm | Broschur
16,90 €
ISBN 978-3-946328-46-9

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OUT OF THE BOX – der Eifelbildverlag spricht englisch?

-> Direkter Download der Eifelbildverlag Vorschau Herbst 2019

Out of the Box? Ist das nicht Englisch? Und spricht man in der Eifel nicht eigentlich Französisch? Trottwa, Kulang, Paraplü …? Das stimmt. Aber wir versuchen eben, wie Laali gerne sagt, jeden Tag ein bisschen aus unserer Komfortzone herauszutreten. Und dafür ist dieser Verlag nun wirklich die ideale Umgebung, hatten doch die wenigsten von uns Erfahrung im Verlagswesen, bevor sie sich auf das Abenteuer eingelassen haben. Wir wissen nicht, was uns zu einem »richtigen« Verlag macht, aber wir arbeiten jeden Tag daran, ein guter Verlag zu sein, für Sie, liebe Händler*innen, liebe Leser*innen, liebe Autor*innen.

Bruno Hof, Gunnar Kusber, Stefanie, Häb, Laali Lyberth, Evelyne Dubosson, Bkjörn Pollmeyer, Tim Becker, Thomas Probst, Sven Nieder

Fantasy Im Eifel-Gepäck

Was haben wir nun für Sie im Gepäck? Auf diesen Herbst dürfen sich besonders die Fans unserer beliebten Serien freuen. Fantasy-Genie Christian Humberg legt den nunmehr sechsten Band seiner erfolgreichen Serie Sagenhaft Eifel! vor: diesmal taucht das Internat Krähenfels in Prüm auf, denn in der Stadt mit der geheimnisumwobenen Basilika geht ein Phantom um. Und auch Kerstin Werner, unsere liebste Herzöffnerin, war fleißig. Im vierten Band über jedermanns Lieblingsfisch Friedolin lernt der tapfere Tümpelbewohner, wie wichtig es ist, dass wir auf unsere Umwelt achtgeben … Außerdem: letztes Jahr war er noch unser hoffnungsvoller Debütautor, dieses Jahr legt er schon mit einem Winterabenteu- er nach. Die Rede ist von Pit Schäfer, der nach dem erfolgreichen ersten Buch über Paulinchen Geranie dem munteren Pflänzchen einen Schal umlegt und es im zweiten Band auf eine hals-, nein zweigbreche- rische Schlittenfahrt schickt.

Übrigens lässt sich kaum mehr leugnen, dass das, was vor wenigen Jahren mit einem einzigen Titel im Programm begann, inzwischen zu einem ausgewachsenen Verlag geworden ist. Untrügliches Zeichen: Wir haben eine richtige Backlist. Obwohl wir sie eigentlich gar nicht so nennen wollen. Sagen wir, wir haben jetzt viele Bücher, die vor denen erschienen sind, die in diesem Herbst neu erscheinen. Und das heißt nun wirklich nicht, dass Sie nicht beim Stöbern in unseren hochwertigen Bildbänden oder in unserer (eigens für die Backlist-Präsentation so genannten) Rubrik Kunst & Poesie das ideale Weih- nachtsgeschenk finden.

Und jetzt, raus aus der Kiste dieser Begrüßungsseite und rein in die Vorfreude auf den Herbst 2019!

Ihr Sven Nieder & Team

-> Direkter Download der Eifelbildverlag Vorschau Herbst 2019

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Eifel Kalender 2019 Allgemein Eifelforschung Eifelpanorama

Eifeler Dreese

Der von Sven Nieder fotografierte und von Dr. Tim Becker betextete Bildkalender der Kreissparkasse Vulkaneifel beschäftigt sich 2019 mit einem zeitlosen Thema: Dreese in der Vulkaneifel.

Wenn es etwas typisch Eiflerisches gibt, das weitgehend unverwechselbar für eine ganze Region steht, dann sind es die Wässer aus den Dreesen. über 50 natürliche Sauerbrunnen, Dreese, Mineralquellen gibt es im Landkreis Vulkaneifel. Viele von ihnen bekannt, einige kartographiert und dokumentiert und einige nur wenigen Menschen geläufig. Sie liegen allesamt in der Nähe zu Bachläufen und markieren besondere Orte, die es lohnt, sie aufzusuchen, an ihnen zu verweilen und den unmittelbaren Geschmack der Vulkaneifel zu erfahren.

Der besondere Geschmack

Jedes Kind erinnert sich an den besonderen Geschmack dieser Quellen und sucht ihn andernorts meist vergebens. Mit jedem Schluck scheinen sodann heimatliche Gefühle auf. Zugleich bilden sie Orte einer besonderen Beziehung der Eifeler zur Natur. Ob gefasst oder ungefasst, ob aus Stahl- röhrchen fließend oder zu schöpfen aus dem Boden: Hier wird das Wasser auf magische Weise in Szene gesetzt. Und: jeder Drees hat seinen eigenen Klang: Sprudelnd, plätschernd, knisternd, eruptiv, leise und laut. Und doch sind diese Orte in ihrer Vielfalt nur wenigen Menschen vertraut. So mag dieser Kalender Ansporn sein, sich mit dem Becher auf den Weg zu ihnen zu machen und die Vielfalt zu erleben, hören und schmecken.

Monat für Monat können Sie in diesem Blog zu den Dreesen der Vulkaneifel reisen. Noch empfehlenswerter ist es, die Dreese ein mal selbst zu besuchen. Der Dauner Dreeswanderweg ist ein guter Start.

Die Fotografie und der Text entstammen dem Eifelkalender „Dreese in der Vulkaneifel 2019“ der Kreissparkasse Vulkaneifel.
Fotografie: © Sven Nieder | Text © Dr. Tim Becker

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Eifel Kalender 2018 Eifelforschung

Das Heiligenhäuschen der schmerzhaften Mutter bei Boverath

Am Ausgang des alten Dorfes Boverath, den Berg hinauf zum alten Weg nach Darscheid, steht ein kleines Heiligenhäuschen. Wer sich hier hinauf begibt, geht an vielen jungen Bäumen entlang, die die Dorfbewohner seit einigen Jahren rechts des Weges für die Neugeborenen des Ortes anpflanzen. Jeder Baum ist Symbol des lebendigen Schatzes des Dorfes und zeigt die besondere Beziehung zwischen den Menschen Boveraths und der sie umgebenden Natur. Wer auf dem Bänkchen neben der Kapelle Platz nimmt, sieht über die Bäume, übers Dorf hinweg in Richtung Daun. Die besondere Bedeutung der Kinder für die eifeler Menschen findet sich auch in diesem Heiligenhäuschen wieder.

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Eifel Kalender 2018 Eifelforschung

Das Heiligenhäuschen an der Straße bei Rengen

Über viele Jahrhunderte sind Heiligenhäuschen heilige und heiligende Orte in Flur und Wäldern. Dort, wo das Glockenläuten der heimatlichen Kirche kaum noch vernehmbar ist, dort wo der Ackerer oder der Reisende sich allein und unsicher fühlt, wirken sie wie ein Segen der unmittelbaren Umgebung, wie eine vertraute Gegenwart Gottes in der weiten Natur. Der geschäftige Mensch mag dies vergessen, wenn er heute auf Bundesstraßen und Autobahnen an ihnen vorbeirauscht, sie kaum noch bemerkt. Sobald er diese Orte jedoch betritt, ist er unmittelbar wieder allein mit sich und spürt womöglich, dass diese besonderen Orte ihren tieferen Sinn eben genau dort haben, wo sie errichtet wurden.

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Eifel Kalender 2017 Allgemein Eifelforschung Eifelpanorama

Sagenhafte Vulkaneifel Die Pfarrkirche Hilgerath

Die Pfarrkirche Hilgerath

Der Tag neigt sich dem Abend, die Arbeit ist getan. In Beinhausen im Wirtshaus treffen sich Bauern zum Kartenspiel und einem genüsslichen Schluck kalten Biers. Die neugierige Magd, die sie bedient, versuchen sie zu ängstigen mit Schauergeschichten, und beißen doch immer wieder auf Granit. Sie will sich nicht hinters Licht führen lassen und trotzt den Erzählungen mit entschiedenem Widerspruch.

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Eifel Kalender 2017 Allgemein Eifelforschung Eifelpanorama

Sagenhafte Vulkaneifel Das Jünkerather Schloss

Das Jünkerather Schloss

Betend harrt man in der Kapelle. Fromm sind die Blicke Aller zum Altar gerichtet. Die Musik der kleinen Orgel erklingt und mischt sich mit dem Klang des pfeifenden und heulenden Windes, der draußen sein Unwesen treibt. Nur kurz zuvor war man, bei bestem Sommerwetter und schönstem Vogelgezwitscher durch Flur und Ort gezogen, hatte feierlich die Fronleichnamsprozession begangen, wie in jedem Jahr. Nur in diesem Jahr übertönte das gemeinsame Beten und Singen eine andere Musik aus der Ferne. Im Schloss Jünkerath, dass nach langer Bauzeit in prächtigem Glanze erstrahlte, feierte man seit dem Vortag ein rauschendes Fest.

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Eifel Kalender 2017 Allgemein Eifelforschung Eifelpanorama

Sagenhafte Vulkaneifel Das Hippelsteinchen

Das Hippelsteinchen

Wir waren von Gönnersdorf aufgebrochen, um auf unserem Feld das Heu aufzuladen, das im warmen Sonnenlicht der letzten Tage trocknete. Es war ein Freitag, den Dreizehnten zählte man, und in meinen Augen deutete nichts darauf hin, was heute geschehen würde. Vom Hippelsteinchen, so sagte man sich seit Generationen, ginge eine eigenartige Kraft aus, und man solle sich vor ihm hüten, vor allem Freitags zur Mittagszeit. Doch an jenem Sommertag erlebte ich, was ich nimmer für möglich gehalten hätte.

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Eifel Kalender 2017 Allgemein Eifelforschung Eifelpanorama

Sagenhafte Vulkaneifel Die Burgruine Freudenkoppe

Die Burgruine Freudenkoppe

Tosend stürmt der Wind um den Berg. Ächzend wiegen sich die Bäume, Äste krachen und morsche Stämme bersten. Tief aus dem Wald vernimmt man das Kläffen von Hunden, das Knallen von Peitschen, schauerliches Lachen und Winseln und vielerlei Geschrei. Das Koppermännchen ist wieder auf der Jagd. Von Flammen umrankt, auf mächtigem Pferde sitzend, reitet es zwischen den Bäumen um die Burg Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf. Ihm folgen schaurige Gestalten, den Kopf unterm Arm, die Beine über dem Kopf – eine illustre Schar an Jagdgesellen. Die Mauern der Burg beginnen zu wanken, Steine lösen sich und rollen zu Tal.