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Also Köln Bugazin

Information für den Buchhandel:

Das Also Köln Bugazin, das von dem gleichen Team entwickelt wurde wie die preisgekrönte Buchserie »Endlich Eifel Bugazin« wird leider trotz zunächst anders lautender Ankündigung im VLB und im Programm 2021 nicht im Eifelbildverlag erscheinen.

Der Ankündigungstext in VLB und VLB Tix lautete:

Also Köln Bugazin:

»Köln ist ein Gefühl«, sagt man am Rhein. Wohl kaum eine deutsche Großstadt ist so widersprüchlich wie »dieses Köln«. Inspiriert durch die Vielfalt der Eifelthemen im Endlich Eifel Bugazin ist die Idee für ein Köln Bugazin entstanden.

Heimat und Traditionen gibt es viele in der Domstadt, Typen und Charaktere hat die Großstadt auch zu bieten und »Gesichter der Stadt« verkörpern nicht nur Menschen. Abseits der üblichen Wege zeigen neue Touren durch Köln den Abwechslungsreichtum der einzelnen und so verschiedenen Stadtviertel.

Also Köln Bugazin erscheint nicht im Eifelbildverlag

Künstlerisch hat Köln einiges zu bieten und auch Historisches begegnet einem hier auf Schritt und Tritt. Köln ist mehr als Karneval, Klüngel und Kölsch: ALSO KÖLN Bugazin ist Ankommen, Liebe zur Stadt, Suche nach dem Besonderen und auch Offenheit für Kreatives. Das ALSO KÖLN Bugazin fängt ein Stück von der kölschen Atmosphäre ein und bringt sie zu Papier.

Ob und in welchem Verlag das Bugazin erscheint ist Atand April 2021 noch nicht bekannt.

Mehr über Köln: https://www.koeln.de/

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Nikolaus Rätz – ein Nachruf

Wenn wir Nikolaus Rätz besuchten, um mit ihm über ein ganz besonderes Buch zu sprechen, so wurden wir immer mit Freude und Herzlichkeit empfangen. Sofort ging es stets um seine Leidenschaften: die Literatur und Sprache und vor allem unsere eifeler Heimat und das Eifeler Platt. Gespräche mit ihm waren reich an Erfahrung, Tiefe, Weisheit und Humor, und es lohnte sich, ihm zuzuhören. Bereits mit dem Band „He jet ett nix ze knipse!“, einem liebevollen Porträtband über seinen Heimatort Loogh, verband ihn ein besonderes Projekt mit dem Eifelbildverlag. Zu den Fotografien Michael Jaegers hielt er die Geschichten aller Einwohner des Dörfchens handschriftlich fest.

Sein großes Herzensanliegen war es zuletzt, die knapp 300 Gedichte seines Vaters zu veröffentlichen, die dieser in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für sich geschrieben hatte. Nikolaus Rätz bewahrte so einen großen Schatz vor dem Vergessen und bereicherte seine Heimat mit einem bedeutenden Stück eifeler Literatur. Die Arbeit an dem Buch „Lass nie die Eifel dir verpönen“ machte uns gemeinsam Freude. 2018 konnte er es der Öffentlichkeit vorstellen.

Im Januar 2021 ist Nikolaus Rätz im Alter von 93 Jahren gestorben.

Er bleibt uns in Erinnerung!
Sven Nieder und Tim Becker

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Die Toten von Stroheich: Hörbuch aus Endlich Eifel – Die Lichter der Eifel

Die Eifel ist ein besonderer Landstrich und mit nur 108 Einwohnern pro Quadratkilometern ein Eldorado für Einsiedler. Doch die Eifelbewohner sind eng mit ihrer Heimat verbunden. Der Geist ihrer Urahnen lebt in alten Traditionen, Bräuchen und sakralen Stätten weiter.

Direkt reinhören:

Als ich an einem Freitagabend in Richtung Stroheich fuhr, fiel mir die tolle Wolkenstimmung auf. Sonnenschein, dunkle Wolken und knallgrüne Wiesen bildeten einen eindrucksvollen Kontrast. Um die Aussicht besser genießen zu können, begab ich mich hinauf auf die Äcker mit Blick auf Oberehe und den Berg Döhm, der mit seiner markanten Kuppe die Land- schaft prägt. Die grüne Umgebung erinnerte mich fast an die Landschaft Irlands.

Auf dem Feld stand einsam ein altes Steinkreuz und wurde von der Sonne golden beschienen. Es hatte eine Inschrift, die meine Neugierde weckte. Die Jahreszahl 1688 war dort eingemeißelt. Ich fotografierte das Kreuz und setzte meinen Weg fort.

Wieder zu Hause angekommen, versuchte ich mit Hilfe des vergrößerten Fotos, die verwitterten Buchstaben zu entziffern. Kein leichtes Unterfangen, da- her suchte ich Hilfe für des Rätsels Lösung bei Alois Mayer, Heimathistoriker und ehemaliger Schulleiter des Förderzentrums Daun. Er schloss sogleich aus, dass dieses Kreuz ein Hagelkreuz oder Pestkreuz sei. Stattdessen stellte Mayer die Vermutung an, dass es vielmehr an einen Verstorbenen namens Wormerich erinnern soll. Das gleichnamige Dorf Wormerich existiert heute jedoch nicht mehr. […]

Hier kann man in das zweite ENDLICH EIFEL Bugazin® schon mal reinhören. Regine Brühls spannende Spurensuche „Das Rätsel um die Toten von Stroheich“ – gelesen von Anne Fink (www.annefink.com).

Viel Spaß beim kostenlosen Hörgenuss!

Band 2 der ENDLICH EIFEL Bugazin®-Reihe erscheint Ende September 2020 – jetzt schon vorbestellen!
https://www.endlicheifel-bugazin.de/

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Wir sind hier: Junge Stimmen der Vulkaneifel

»Wir sind hier«: das Lebensgefühl der jungen Vulkaneifler

Wie fühlt es sich an, in der Vulkaneifel aufzuwachsen? Acht junge Autor*innen aus der Region haben ihr Lebensgefühl literarisch in Worte gefasst. Ihre Texte erscheinen nun im Dauner Eifelbildverlag in einer einzigartigen Anthologie mit dem Titel Wir sind hier – Junge Stimmen aus der Vulkaneifel. Herausgeberin ist die renommierte Schriftstellerin Hanna Jansen.

Zusammengekommen sind die jungen Stimmen durch das Projekt »Junge Talente schreiben«, das es Kindern und Jugendlichen im Raum Trier ermöglicht, unter Anleitung professioneller Autorinnen ihre Schreibambitionen und -talente zur Geltung zu bringen und weiterzuentwickeln. Die preisgekrönte Autorin Hanna Jansen, die selbst in der Vulkaneifel lebt, hat das Projekt nach Daun gebracht und sich fast ein Jahr lang einmal im Monat mit den jungen Teilnehmerinnen zu einer Schreibwerkstatt getroffen. Initiiert wurde das Projekt durch den Friedrich-Bödecker-Kreis im Land Rheinland-Pfalz und in Luxemburg e. V. und unterstützt von der Nikolaus Koch Stiftung.

Autor*innen des Buches Wir sind Hier: Junge Stimmen in der Vulkaneifel.  Hanna Jansen (Herausgeberin), Isabel Schmitz, Malte Blümke (Vorsitzender Friedrich-Bödecker Kreis im Land Rheinland-Pfalz und in Luxemburg e.V.), Janek Kalcik,  Raja Baumann, Lilian Hahm, Chayenne Falkenberg, Anna-Lisa Weber, Emilia Krenciszek
Autor*innen des Buches Wir sind Hier: Junge Stimmen in der Vulkaneifel. Hanna Jansen (Herausgeberin), Isabel Schmitz, Malte Blümke (Vorsitzender Friedrich-Bödecker Kreis im Land Rheinland-Pfalz und in Luxemburg e.V.), Janek Kalcik, Raja Baumann, Lilian Hahm, Chayenne Falkenberg, Anna-Lisa Weber, Emilia Krenciszek

Die daraus entstandenen Gedichte, Kurzgeschichten, Gedankenskizzen und ja, auch satirischen und kritischen Texte über das Leben auf dem Land wurden nun zu einer abwechlsungsreichen Textsammlung zusammengefasst. Die jungen Schreibtalente sind zwischen 14 und 18 Jahren alt und haben gemeinsam, dass sie so ganz anders aufwachsen als die Mehrheit ihrer Altersgenoss*innen. Sie erzählen von der mystischen Schönheit und unfassbaren Weite der Landschaft, von den Eigenheiten des Dorflebens, von Zauberhaftem und Alltäglichem. Aus ihren Texten sprechen sowohl die Herausforderungen als auch die Chancen des Lebens jenseits der großen Städte.

Wir sind hier ist ein außergewöhnliches Buch, in dem Stimmen zu Wort kommen, die sonst im öffentlichen Leben der Vulkaneifel nicht so offensiv in Erscheinung treten. Junge Menschen aus der Region werden sich in so manchem Lyrik- oder Prosastück wiederfinden, und allen anderen Lesern bietet die kurzweilige Anthologie in ihrem literarischen Facettenreichtum eine frische Perspektive auf das Leben in der Vulkaneifel.

Buch kaufen

Hanna Jansen (Hsg.)
Wir sind hier
Junge Stimmen aus der Vulkaneifel

Eifelbildverlag, 2020
112 Seiten | 13,5 x 21 cm | Softcover
9,90 €
ISBN 978-3-946328-69-8

Die Herausgeberin:

Hanna Jansen wurde 1946 in Diepholz geboren und wuchs in Osnabrück auf, wo sie später auch studierte. Sie war lange Jahre im Schuldienst und in der Lehrerfortbildung tätig und leitete verschiedene Schreibwerkstätten, u. a. für den Museumsdienst Köln.
Ihren Durchbruch als international beachtete Kinder- und Jugendbuchautorin hatte sie 2002 mit dem Roman Über tausend Hügel wandere ich mit dir, der in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Buxtehuder Bullen für das beste deutschsprachige Jugendbuch sowie mit der Goldmedaille des Independent Publisher Book Award in den USA.
Heute lebt Hanna Jansen mit ihrem jüngsten Sohn und ihrem Mann auf einem Bauernhof in der Vulkaneifel.
hannajansen.de

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Das Phantom von Prüm: Bestsellerautor Christian Humberg stellt neues Kinderbuch in St.-Salvator-Basilika vor

Unheimliche Diebstähle, sagenhafte Geheimnisse … Knapp 200 Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen aus Prüm und Niederprüm erlebten am Donnerstag, dem 24. Oktober 2019, einen ganz besonderen Unterricht in Heimatkunde in der St.-Salvator-Basilika Prüm. Denn Bestsellerautor Christian Humberg (43) war gekommen, um den Roman „Das Phantom von Prüm“ am Originalschauplatz vorzustellen. Es handelte sich dabei um Band 6 seiner erfolgreichen Jugendbuchserie SAGENHAFT EIFEL! Die Autorenlesung – eine Kooperation des Eifelbildverlags mit Verbandsgemeinde Prüm und dem Naturpark Nordeifel e.V. – fand um 10 Uhr vormittags statt. Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen und Stadtbürgermeister Johannes Reuschen richteten kurze Grußworte ans junge Publikum, und Eifelbild-Verleger Sven Nieder stellte den Autor vor. Dann ging das Abenteuer auch schon los: Christian Humberg, der aus Birresborn stammt und inzwischen sogar in Hollywoods Auftrag Geschichten für Helden wie Hicks & Ohnezahn, Wickie und Captain Kirk verfasst, präsentierte seinen spannenden Roman anhand zweier ausgewählter Szenen, die er mit schauspielerischem Geschick lebendig werden ließ. Im Anschluss beantwortete er geduldig die Fragen seines jungen und interessierten Publikums. Zu guter Letzt konnten die Gäste das Buch käuflich erwerben und es sich gleich signieren lassen.

Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen stellt das neue Buch »Sagenhaft Eifel! – Das Phantom von Prüm« vor
Stadtbürgermeister Johannes Reuschen freut sich über ein Buch das in seiner Stadt Prüm spielt.


In „Das Phantom von Prüm“ wird die grenznahe Eifelmetropole von einer rätselhaften Diebesserie heimgesucht. Als dabei sogar der legendäre Pfeil des Ritters Nidhard, seit Jahrhunderten der Glücksbringer Prüms, gestohlen wird, greifen die kindlichen Helden der Serie SAGENHAFT EIFEL! ein. Unterstützt werden die Zwillinge Lena und Elias Schäfer dabei selbstredend wieder von ihrem besten Freund, dem ebenso listigen wie lustigen Vulkanteufelchen Pikrit. Ihr neuer Fall führt das Trio neben Prüm auch in die Bergwerksstollen von Bleialf.
„Mit SAGENHAFT EIFEL! möchte ich die alten Geschichten unserer Heimat wieder ein bisschen in Erinnerung rufen“, so der hauptberufliche Autor, der 2015 bereits mit dem renommierten Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet wurde und in diesem Jahr mit der Eifel-Serie ebenfalls dafür nominiert ist. „Damit auch die Kinder von heute sehen, in welcher phantastischen Region sie leben. In der legendenreichen Eifel spielt der Herr der Ringe ja gewissermaßen gleich um die Ecke.“
Humberg bietet zu diesem Zweck auch Autorenbesuche und Schreibworkshops in Schulen und Bibliotheken an. Interessierte Veranstalter aus der Region können unter www.christian-humberg.de/kontakt gern einen Wunschtermin vereinbaren.
Erschienen ist „Das Phantom von Prüm“ im Eifelbildverlag Daun – als illustriertes Hardcover und als ungekürzte Lesung auf zwei CDs. Der neue Roman und alle anderen Teile der Reihe sind überall im Buchhandel erhältlich. Weitere Bände sind in Vorbereitung.

Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen, Autor Christian Humberg, Geschäftsführerin des Naturpark Nordeifel e.V. Anne Derks und Stadtbürgermeister Johannes Reuschen.

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Fröhliches Frühjahr!

Verleger Sven Nieder erzählt gerne davon, wie er vor fünf Jahren mit Laali Lyberth auf der Eifeler Buchmesse in Nettersheim stand – mit genau einem Buch, dem Himmel über der Vulkaneifel.
Mit einem Buch! Und jetzt schauen Sie mal, wie dick diese Vorschau ist. Zugegeben, wir haben auch die Backlist mit reingepackt, aber von einem Titel (inkl. Backlist) vor fünf Jahren zu einer Novitätenvorschau diesen Formats, da kann man sagen, in den letzten Jahren ist einiges passiert.
Erst gesellte sich 2017 die Edition Bildperlen dazu, die für hoch­wertige Fotokunstbücher steht. Dann haben wir Mitte 2018 den Regionalia Verlag übernommen, der vielen als Verlag mit einem reichhaltigen Programm aus regionalen Sachbüchern ein Begriff sein dürfte. Und das Haus, in dem nun Eifelbildverlag, Regionalia Verlag und die Edition Bildperlen zu Hause sind, haben wir Kraterleuchten GmbH genannt. Kraterleuchten? Selbstverständlich: Auch, wenn wir uns schon mal regional über den Rand der Eifel hinausbewegen, leuchten in uns immer die Krater unserer Heimat.

Eifel Verlag Programm Eifelbildverlag

So, und jetzt wollen wir mal, um dem Format gerecht zu werden, vorschauen. Eddi Meier porträtiert meisterhaft die Berge der Vulkaneifel, nicht nur um ihnen ein Denkmal zu setzen, sondern auch, um vor ihrem drohenden Verschwinden zu warnen. Auf einen schaurigen Streifzug durch das Hohe Venn nehmen Josef Gaspers und Hubert vom Venn Sie mit. Oder möchten Sie gleich mit Achim Konejung in die Eifeler Unterwelten abtauchen? Das und mehr entdecken Sie in unserer Programmvorschau für das Frühjahr 2019.
Oh, hat hier jemand Frühjahr gesagt? Genau, lassen Sie uns nach draußen gehen – zum Beispiel zu einer mehrtägigen Wanderung auf dem Lieserpfad mit dem Lieserpfad Wanderführer. Auch für die kleineren Eifelentdecker finden Sie in Entdecke deine Eifel einen dankbaren Wanderführer. Und spannende Lesestunden verspricht wie immer Christian Humberg mit dem neusten Band von Sagenhaft Eifel, auf den Sie sich im Juni freuen können.

Also, auf gut Eiflerisch: Su e schie Programm hatten mir zelèbdesdaachs noch net! (Zum Glück darf man den Satz nach alter Eifeler Tradition jährlich mit unveränderter Inbrunst wiederholen.)

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Ein Heiligenhäuschen aus eifeler Krotzen bei Daun

Ein Heiligenhäuschen aus eifeler Krotzen bei Daun

Auf dem Rücken des erloschenen Vulkans Firmerich, an der alten Straße zwischen Daun und Darscheid gelegen, steht ein Heiligenhäuschen, welches nach dem Zweiten Weltkrieg aus vulkanischem Gestein gemauert wurde. Es soll infolge eines Gelübdes von einem Boverather Bewohner errichtet worden sein, der hoffte, heil aus dem Krieg wieder zu seiner Familie heimzukehren.

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Allgemein Eifel Kalender 2018 Eifelforschung Eifelpanorama

Das Heiligenhäuschen der heiligen Birgitta am Afelskreuz

Das Heiligenhäuschen der Heiligen Birgitta am Afelskreuz

Am Afelskreuz kreuzen sich viele Wege. Im Wald oberhalb von Katzwinkel gelegen, kann der Wanderer verweilen. Bereits zu keltischer und römischer Zeit hatte dieser Weg auf den Höhen für die Menschen Bedeutung. Das große hözerne Afelskreuz trägt als Inschrift die Jahreszahlen 1231, 1931 und 1977. Die Zahl 1231 kündet von der langen christlichen Glaubensgeschichte der Eifel.

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Das Heiligenhäuschen St. Hubertus bei Strotzbüsch

Das Heiligenhäuschen St. Hubertus bei Strotzbüsch

Nebel zieht über die Höhen bei Strotzbüsch. Die aufgehende Sonne im Rücken, kaum spürbar, kalt, frisch, ist die Luft. Kein Wind weht über die taubedeckte Wiese. Die Bäume lassen erste Spuren des Herbstes erkennen. Es riecht nach der Erde umgepflügter Felder und nach verwesendem Laub. Im Heiligenhäuschen brennt ein rotes Licht, von außen kaum wahrnehmbar. Dann erlangt die Sonne so viel Kraft, dass am Horizont allmählich der blaue Morgenhimmel durchbricht und ihre ersten wärmenden Strahlen zu spüren sind. Vögel beginnen zu singen.

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Eifel Kalender 2018 Allgemein Eifelpanorama

Die Waldkapelle bei Oberelz

Die Waldkapelle bei Oberelz

Das Heiligenhäuschen nordwestlich von Oberelz lädt mit Bänken und Tisch nicht nur Wanderer zum Verweilen ein. Auch die Gestalter des Häuschens haben ihre Beziehung zur Welt manifestiert. Eine Marienstatue aus Lourdes legt nahe, dass sie von einer Pilgerreise nach Frankreich mitgebracht wurde. Neben ihr stehen zudem zwei Bildchen, welche die Marienerscheinung in Lourdes darstellen.